Villa Florhof
Geschichte weiterdenken – Gastlichkeit neu inszenieren.
Mit der Villa Florhof eröffnete Lalique 2026 sein erstes Boutique Hotel in Zürich. Das historische Haus ist eng mit der Stadt und ihrer Seidentradition verbunden. Studio Blyss begleitete die Entwicklung über mehrere Jahre und verantwortete die strategische und visuelle Kommunikation: Tonalität, Website, Editorial Design, Stationery und zahlreiche weitere Anwendungen entlang der Guest Journey.
Kunde
Villa Florhof
Creative Services
Brand Strategy & Creative Direction
Tone of Voice
Visual Communication
Website Concept & Screen Design
Editorial Design
Guest Experience & Collaterals
Stationery
Menu Design
Signage & Wayfinding
Art Direction
Print Production
-
Der Florhof bringt seine Geschichte bereits mit. Das denkmalgeschützte Haus reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück und ist tief in Zürich verwurzelt. Mit der Übernahme und umfassenden Renovation durch Lalique entstand die Aufgabe, diese historische Substanz mit der Welt einer international positionierten Luxusmarke zu verbinden.
Die Villa Florhof sollte sich selbstverständlich in das Hospitality-Portfolio von Lalique einfügen und zugleich ihren Zürcher Charakter bewahren. Architektur, Geschichte, Gastronomie und Service brauchten einen gemeinsamen kommunikativen Rahmen.
Luxus sollte dabei nicht über Inszenierung entstehen. Gesucht war ein Auftritt, der Wertigkeit vermittelt, ohne laut zu werden, und Geschichte erzählt, ohne nostalgisch zu wirken.
-
Studio Blyss entwickelte gemeinsam mit Lalique Hospitality die kommunikative Identität der Villa Florhof und übertrug sie auf digitale und physische Anwendungen.
Wir definierten Tonalität und gestalterische Prinzipien, konzipierten und gestalteten den vollständigen Webauftritt und entwickelten daraus ein flexibles digitales System für die verschiedenen Bereiche des Hauses. Bereits vor der Eröffnung machte eine eigene Landingpage das Projekt sichtbar.
Parallel entstanden zahlreiche Anwendungen für den Aufenthalt vor Ort: Geschäftsausstattung, Karten, Restaurant- und Bar-Medien, Guest Collaterals und Verpackungen. Alle Elemente folgen derselben gestalterischen Haltung, erfüllen aber sehr unterschiedliche Aufgaben.
Ein eigenständiges Projekt innerhalb dieses Systems ist die Chronik der Villa Florhof. Die hochwertig produzierte Publikation erzählt die Geschichte des Hauses seit dem 15. Jahrhundert und verbindet die historische Herkunft mit seiner heutigen Nutzung als Boutique Hotel.
-
Die Gestaltung lässt Architektur, Materialien und Fotografie den Raum, den sie brauchen. Typografie, Weissraum und eine reduzierte Formensprache sorgen für Ruhe und verbinden Website, Publikationen und physische Anwendungen zu einem gemeinsamen Auftritt.
Auch die Sprache folgt diesem Prinzip. Die Villa Florhof spricht persönlich, kultiviert und zurückhaltend. Kleine Formulierungen werden dabei ebenso bewusst gestaltet wie grossformatige Bilder oder hochwertige Materialien.
Für die Website übersetzten wir diese Haltung in eine klare Informationsarchitektur mit grosszügiger Bildführung und zurückhaltender Interaktion. Die digitale Gestaltung stellt das Haus in den Mittelpunkt und begleitet den Weg von der ersten Entdeckung bis zur Reservation.
-
Zum Opening im August 2026 verfügte die Villa Florhof über einen konsistenten Auftritt über sämtliche relevanten Berührungspunkte hinweg: digital, gedruckt und vor Ort.
Gerade im Hospitality-Bereich liegt die Qualität in dieser Konsequenz. Eine Website, eine Weinkarte, eine persönliche Nachricht im Zimmer und eine Chronik erfüllen unterschiedliche Funktionen. Trotzdem sollen sie sich anfühlen, als kämen sie aus derselben Welt.
Die Villa Florhof ist zugleich Teil einer langjährigen Zusammenarbeit mit der Lalique Group. Heute begleitet Studio Blyss auch Lalique Hospitality bei der strategischen Entwicklung und visuellen Konzeption weiterer Hotel- und Gastronomieaktivitäten.
Hospitality entsteht in den Details.
Wir entwickeln Hospitality-Marken als zusammenhängende Erlebnisse. Von Positionierung und Website bis zu Publikationen, Menükarten und den kleinen Dingen, die Gäste tatsächlich in die Hand nehmen.